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Honda CBR1000RR Fireblade (2010)

Neuheiten der 2010er Fireblade

Kein neues Modell sondern einige Modellpflegemaßnahmen hat Honda der CBR1000RR Fireblade für 2010 spendiert und somit seinen 1000er Supersportler in einigen Details weiter verbessert und perfektioniert.

Honda Fireblade 2010

Dabei stand eher die Optimierung der Fahrbarkeit im Mittelpunkt. So wurden z.B. Kurbelwelle und Lichtmschinenmotor überarbeitet.

Das Heck wurde modifiziert und besitzt nun eine Rücklichteinheit aus Klarglas. Die Auspuffanlgage wird bei dem neuen Modell von einer Aluminium Abdeckung geschützt.

Honda Fireblade 2010

Neue Farben lassen erkennen, dass es sich hier um das 2010er Modell der Fireblade handelt.

Das Entwicklungskonzept

Für 2010 war es das Ziel der Honda-Techniker, insbesondere die Performance der CBR1000RR auf der Rennstrecke weiter zu schärfen. Die erfolgten Änderungen sind nicht von einschneidender Natur, tragen jedoch dazu bei, den Fahrspaß und die Kontrolle im Grenzbereich weiter zu optimieren und den sportiven Charakter der Maschine weiter zu verfeinern.

Design

Das Design der Fireblade Jahrgang 2010 setzt weiterhin Maßstäbe. Überarbeitet wurde am Heck die Form des Hinterrad-Kotflügels, auch die Montage eines Klarglas-Rücklichts trägt zur weiter modernisierten Anmutung bei. Blinker und Nummerschildhalter sind zu einer Einheit zusammen gefasst, die für Ausflüge auf Rennstrecken nunmehr mit wenigen Handgriffen komplett demontiert werden kann. Die Underslung-Auspuffanlage, die zum Konzept der zentralisierten Massen beiträgt, wurde mit einem neuen Top-Quality-Aluminium-Finish versehen.

Farbkonzept

Der Modelljahrgang 2010 der Fireblade ist in drei neuen Farbvarianten erhältlich. Graphite Black mit Streifen in White/Black unterstreicht die sportliche Linienführung. Die Variante Silver Metallic/Pearl Fire Orange sorgt für einen eher kühnen optischen Auftritt. Die HRC Tricolour-Version darf als Hommage an das Jubiläum “50 Jahre Honda Racing” verstanden werden, das der weltgrößte Hersteller dieses Jahr feiert. Sporterfolge und typischer Honda-Racing-Look werden hier erfolgreich visualisiert. Die Grundfarbe der Tricolor-Variante ist Weiß, dazu schmücken HRC-Sticker und farbige Dekostreifen die Verkleidung. Alle Farbvarianten sind wahlweise mit oder ohne C-ABS erhältlich.

Farben

- Graphite Black (White/Black stripes) – Digital Silver Metallic/ Pearl Fire Orange – Pearl Sunbeam White (Tricolor – HRC)

Der Motor

Der flüssigkeitsgekühlte Reihenvierzylinder der CBR1000RR präsentiert sich imponierend als in allen Belangen überzeugendes Kraftpaket. Spitzenleistung, Drehmoment, Laufkultur – das Herz der Fireblade vermag von Allem reichlich zu bieten. Eine dual-sequentielle, elektronische PGM-DSFI-Benzineinspritzung stellt erstklassige Kraftentfaltung und beste Performance sicher. Die gesamte Konstruktion ist auf geringes Gewicht optimiert. Die Bauweise mit beschichteten Aluminium-Zylindern ohne Laufbuchsen liefert dazu einen wichtigen Beitrag.

Um die seidige Laufkultur und speziell das Ansprechverhalten bei sportlicher Fahrweise auf der Rennstrecke zu optimieren, widmeten die Honda-Ingenieure auftretenden Drehmomentsprüngen ihr besonderes Augenmerk. Um diese auszugleichen, wurde der Lichtmaschinenrotor mit mehr Schwungmasse versehen und entsprechend dazu wiederum die Stabilität der Kurbelwelle angepasst. Aus dem Mehrgewicht an Kurbelwelle und Lichtmaschine resultiert insgesamt ein Schwungmassen-Zuwachs um 6.87 %. Die dadurch erzielte bessere “Throttle-Control” wird übrigens ohne Zunahme des Gesamtgewichts erreicht. Einzelne Aluminiumschrauben am Zylinderkopf, dünnwandigere Partien am Auspuff sowie ein kleinerer Kühlerlüfter gleichen das Gewicht exakt wieder aus.

Die „Honda Assist Slipper Clutch“, die schräge Anlauframpen verwendet, um die Kupplung zu trennen, wenn bei harten Bremsvorgängen das Hinterrad zu stempeln droht, rückt dank konstruktiver Kniffe auch beim Gasaufziehen nach Kurven geschmeidig ein. Weiterer Vorteil: Geringe Handkraft zum Betätigen der Kupplung.

Der Unterflur-Schalldämpfer der Fireblade verfügt über zwei integrierte Auslaßklappen, deren Steuerung dazu beiträgt, dass sowohl der Durchzug bei mittleren Drehzahlen als auch die Spitzenleistung praxisgerecht weiter optimiert werden. Die EURO-3-Abgasnorm wird mittels Hondas bewährtem HECS3-Katalysator mit Lamdasonde erreicht. Das System überwacht die Abgase und steuert das Luft/-Kraftstoffgemisch so, dass stets optimale Verbrennungseffizienz gegeben ist und die Abgasemissionen bei allen Drehzahlen bestmöglich gereinigt werden.

Das Fahrwerk

In der Fireblade steckt das geballte Know-how von Hondas MotoGP-Rennmaschinen. Der Aluminiumrahmen, aus insgesamt vier miteinander verschweißten Gußteilen aufgebaut, ist leicht und mit größter Präzision gefertigt. Die exakt berechnete und in zahllosen Fahrtests verfeinerte Konstruktion bedingt das perfekte Fahrverhalten sowie das magische Handling der CBR1000RR.
Hochwertige Radführungen tragen zum Top-Fahrverhalten der Fireblade bei. Vorne federt eine voll einstellbare, stabile 43-mm-Upside-Down-Gabel. Das Hinterrad wird an einer Unit-Pro-Link-Schwinge mit integriertem Aufhängungssystem geführt, welches Rahmen und Lenkung von den Belastungen des Hinterrades isoliert.

Mit an Bord ist Hondas HESD-Lenkungsdämpfer, der elektronisch angesteuert wird und hydraulisch dämpft. Die geniale Konstruktion, deren Funktion abhängig von Geschwindigkeit und Beschleunigung ist, ermöglicht perfekte Kontrolle bei hohen Geschwindigkeiten und erlaubt dennoch ein optimales Handling auch bei geringem Tempo.

Die Bremsen

An der Vorderradgabel ist eine Doppelscheibenbremse mit radial verschraubten Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremszangen verbaut, die auf schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 320 mm Durchmesser zugreifen. Am Hinterrad verzögert eine Einscheibenbremse mit 220 mm Durchmesser, die von einem Einkolben-Schwimmsattel in die Zange genommen wird.

Elektronisch kontrolliertes “C-ABS” Mit dem elektronisch gesteuerten C-ABS verbindet Honda Antiblockier- und Kombi-Bremse zu einem System, das die grundlegenden Vorteile von beiden verknüpft. Dabei werden typische Supersport-Eigenheiten berücksichtigt, insbesondere der kurze Radstand. Das C-ABS überzeugt in der Praxis auf ganzer Linie, weil es den sportlichen Fahrstil nicht beeinträchtigt, sondern lediglich die Kontrolle durch den Fahrer unterstützt.

Der Modulator für die Vorderradbremse findet zwischen Motor und Auspuffkrümmer Platz, der für den Hinterrad-Stopper in Bereich hinter dem Schwingenlager. Die Blackbox der ABS-Steuerelektronik ist im Rahmendreieck platziert.

Das neue Combined ABS-System wird elektronisch gesteuert. Beim Betätigen von Handbremshebel oder Fußhebel werden Vorder- und Hinterrad gemeinsam verzögert. Die Steuerelektronik regelt die Bremskraftverteilung. Bei Vollbremsungen, im Grenzbereich der Reifenhaftung, wird die Bremskraftverteilung so geregelt, dass eine optimale Bremsung mit möglichst kurzem Bremsweg erfolgt.

Die elektronische Steuerung bewirkt eine extrem schnelle und präzise Steuerung der Bremskraft sowie eine sensible Verteilung auf beide Räder. Dies ist nur möglich, weil die Modulatoren auf direktem Weg und getrennt angesteuert werden. Gleichzeitig werden Einflüsse auf das Fahrverhalten minimiert. Die Regelintervalle sind speziell abgestimmt, damit die Antiblockierwirkung besonders geschmeidig eingreift. Ein Pulsieren am Handhebel im Regelbereich entfällt beim elektronischen C-ABS völlig.

Das C-ABS gehört nicht zur Serienausstattung der CBR1000RR, sondern wird optional als Sonderaustattung angeboten.

Originalzubehör

Honda Access Europe N.V. bietet zur Fireblade optional umfangreiches und speziell abgestimmtes Honda Originalzubehör an, mit dem die Maschine weiter personalisiert werden kann und noch vielseitiger einsetzbar wird.

Dazu gehören:

Diverse gewichtsoptimierte Carbonfaserteile: eine Hinterradabdeckung zum Schutz der innen liegenden Fahrwerksbereiche, ein Vorderrad-Kotflügel, der auch die unteren Gabelrohre schützt, sowie dekorative Blenden für das Fireblade-Motorgehäuse, zum Aufsetzen auf Lichtmaschinendeckel und Kupplungsdeckel.

Ein eleganter Hinterradkotflügel in Fahrzeugfarbe, der den Stoßdämpfer vor Schmutz und Steinschlag schützt (nur für die Version ohne ABS).

Ein Tankpad und eine Tankdeckelblende in Carbonoptik mit HRC-Emblem.

Eine farblich passende Soziussitzabdeckung, die den sportlichen Look einer Einpersonen-Höckersitzbank weiter perfektioniert.

Einen Satz dekorativer Felgenaufkleber mit dem Honda Racing-Logo.

Eine 30 mm höhere Windschutzscheibe mit Honda Racing Logo, wahlweise klar oder in dunkel getönter Ausführung, für verbesserten Windschutz und Langstreckenkomfort.

Ein Satz Verkleidungsschützer aus schwarzem Nylon zur Reduzierung des Beschädigungsrisikos.

Ein Austauschsitz für den Fahrer aus speziellem Elastomerschaum, für erhöhten Komfort auf längeren Strecken.

Ein für die Fireblade maßgeschneiderter, schlanker Tankrucksack.

Eine exakt auf den Beifahrersitz passende Tasche als Extrastauraum.

Eine Averto-Alarmanlage mit Bewegungsdetektor, Sirene und eigener Batterieversorgung als zusätzlicher Schutz gegen Vandalismus und Diebstahl. Ein „Sleep“-Modus mit besonders niedrigem Stromverbrauch schont die Batterie.

Ein Bügelschloss zum Verstauen im Fach unter dem Beifahrersitz oder der optionalen Heckverkleidung.

Ein Montageständer aus Rundrohr, mit dem sich die Maschine am Hinterrad aufbocken lässt, z.B. für Reinigungs- oder Wartungsarbeiten.

  • Neue Farben der Fireblade 2010:
Fotos
 

Honda CBR1000RR Fireblade (Modell 2010)

© Honda

Fotos
 

Honda Fireblade 2010

© Honda

Fotos
 

Honda CBR1000RR Fireblade (Modell 2010)

© Honda

Text, Fotos: Honda
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